Religion 12 - 2010/2011 Abitur 2012

Themen Zentralabitur

Texte und Predigten von Klaus Hemmerle

Gottesbilder

4. Stadien

Predigt Hemmerle Der Neue Mensch

Exodus, S. 10-15
Exegetische Grundlagen

Brennender Dornbusch
Krenzer Klausur

Andra Anna

Montag, 26.3.

Hiob

Einführung Jerusalemer Bibel
Hiob ist stärker als Gott Sölle S. 48-55
Leibniz

Film Gott und Leid

Franziska Kevin

Montag 19.3.

Nostra Aetate

Info Wikipedia

Text ab S. 117 (3.2.1.2)
Geschichtliche Hintergründe
Karfreitagsfürbitten

Antonia Lukas

Montag, 19.3.

Reich Gottes

Fries S. 347-353

Exegetische Grundlange Dekalog


Zum Verständnis der Bergpredigt I
Verständnis II

Von der Wahrheit aller Auslegungsversuche

Max Thiemo

Mittwoch, 21.3.

Solidarität

Zukunft
Papstrede

Binh

Montag 26.3.

Feuerbach

Relgionsbuch

Arian

Reichskonkordat

Link s.u.

Natascha

Montag, 19.3.

Theologie des Kreuzes

Text 90-

Matthias

Montag, 19.3

Mat

 

 

 

Stufe 13

Januar 2012
Bedeutung des Kreuzestodes Jesu
Synopse der Evangelien Tod Jesu

Bedeutung des Kreuzestodes Jesu
Quellen:
Jesus Christus, Lerninhalte Abitur, 1984
Uwe Stamer, Abiturwissen Jesus Christus, Stuttgart, 6. Auflage 2002, S. 148-152

Zum Kreuzestod selbst und dessen Interpretation in den Evangelien

Nur von der Erfahrung der Auferstehung Jesu Christi her wird verständlich, dass dem eigentlich schändlichen Kreuzestod (vgl. Dtn 21,23) doch noch Heils-Bedeutung zukam.
Die Interpretation des Todes Jesu wird schon in den Evangelien von der Auferstehungserfahrung her geprägt. Die Ansätze der Evangelisten sind dabei durchaus unterschiedlich. So sehen Markus und Matthäus die Kreuzigung Jesu als „apokalyptisches Geschehen“, also als endzeitliches Gericht und Augenblick der Entscheidung über Gut und Böse. Beide Evangelisten verdeutlichen ihren Ansatz durch entsprechende apokalyptische Zeichen (Finsternis als Zeichen für das Ende der Zeiten, Zerreißen des Tempelvorhangs als Zeichen dafür, dass nun der Zugang zu Gott (der Tempelvorhang verbarg im Jerusalemer Tempel den Ort der Bundeslade) allen offen steht). Markus lässt Jesus den Anfang des Psalms 22 (Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen) beten, der als jüdisches Gebet weithin bekannt war. Auch Matthäus interpretiert Jesu Tod als apokalyptisches Geschehen, wobei er zusätzlich noch das Erdbeben und die Öffnung der Gräber als Zeichen nennt. Die Öffnung der Gräber steht für die Auferweckung der Toten.
Für Lukas ist der Tod das „ungerechte Ende eines Gerechten“. Noch am Kreuz zeigt sich Jesus als der Güte und Verzeihende und wird so zum Vorbild der Christen.
Johannes sieht den Tod als Verherrlichung, Vollendung und Erhöhung Jesu. Mit den Worten „Es ist vollbracht“ stirbt Jesus bei Johannes. Die Wahl der letzten Worte Jesu steht jeweils im Interesse des theologischen Ansatzes. Augenzeugen waren es nur wenige. Die historische Sichtweise erscheint den Evangelisten als eher zweitrangig. Für Johannes stellt sich Jesus mit seinem Tod als Passahlamm (vgl. Ex 12,46) „zur Verfügung“. Dieses Osterlamm wird für das Heil des Volkes dargebracht, um die Schuld und die Sünden der Menschheit mit seinem Blut zu sühnen und zu tilgen.
Blut und Wasser, die aus der Seite Jesu fließen, werden als Einsetzung der Sakramente der Taufe und der Eucharistie verstanden.
Die Annäherung an das Verstehen des Kreuzestodes ging allerdings in der Geschichte der Kirche und der Theologie weiter. Letztlich, so bleibt allerdings auch im Zusammenhang mit dem Kreuzestod festzuhalten, bleibt dieser im „Mysterium des Heilsplans Gottes“ menschlicher Erkenntnis verborgen.
Nachfolgend sind einige Ansätze der Interpretation zusammengefasst. Fast immer spielt das Motiv der Sünde der Menschen eine Rolle. Für diese Sünde oder Sündhaftigkeit der Menschheit, so die unterschiedlichen Deutungen, musste Jesus sterben.

Loskauf oder Lösegeld: Wie in der Antike Sklaven durch Lösegeld freigekauft wurden, hat Jesus durch seinen Tod die Menschheit freigekauft von der Sünde, die zur Verdammnis führt (vgl. Mk 10,45; 1 Kor 6,20).

Stellvertretung
: Gemäß der alttestamentlichen Überlieferung vom leidenden Gerechten (als einem vor Gott Untadeligen) nimmt Jesus stellvertretend für die Sünder, also für die eigentlich Schuldigen, Schmach, Schuld und Tod auf sich und erleidet an ihrer Stelle die ihnen eigentlich zustehende Bestrafung (vgl. Jes 53,4-6, bekannt als „Viertes Lied vom Gottesknecht“; im NT z. B. 2 Kor 5,21).
Juridische Deutung: Die „Satisfaktionslehre (Satisfaktion = Genugtuung, Wiederherstellung der Ehre) des Anselm von Canterbury (1033 bis 1109, gilt als „Vater“ der Scholastik. Anselm war Benediktiner und wurde 1720 zum Kirchenlehrer erhoben. Für ihn verlangte der Glaube nach vernünftiger Einsicht.) ging davon aus, dass durch die Sünde der Frieden zwischen Gott und Mensch gestört ist und Gott schwer beleidigt wurde. Diese unendliche Beleidigung kann nur durch eine unendliche Satisfaktion wieder gut gemacht werden. Diese Satisfaktion wiederum konnte nur Gott selbst oder Jesus Christus, der wesensgleich mit Gott ist, geleistet werden. Jesus Christus, als der „sündlose Gottmensch“ leistet also durch seine freiwillige Lebenshingabe die erforderliche Satisfaktion.... und versöhnt so Gott mit den Menschen (vgl. 2 Kor 5,19; Kol 1,19f u. a.)

Kultische Deutung
: Nach Paulus wird der Kreuzestod Jesu als Opfer verstanden. Jesus bringt sich durch den Kreuzestod als Opfer dar, um dadurch Gott zu versöhnen. Diese Opfervorstellung ruht auf der alttestamentlichen Opferauffassung, nach der ein Opfer zwischen Gott und den Menschen Gemeinschaft stiften solle. Mit diesem Opfer sollen die Sünden der Menschheit vergeben werden. Dieser Gedanke taucht immer wieder auch in der Bibel (Evangelien, vielleicht sogar Jesu eigenes Verständnis von seinem Tod, Briefe) auf und gilt auch heute noch als Lehre der Kirche. Das Opfer wird dabei vornehmlich als Sühnopfer für die Sünden der Menschen verstanden (vgl. u. a. Joh 1,29; Röm 4,25; Röm 3,25; Einsetzungsberichte in den Evangelien, z. B. Mt 26,28).

Personale und soziale Deutung
: Jesus hat mit seinem liebevollen Handeln den Teufelskreis des Bösen durchbrochen und sich ganz an Gott und für die Menschen hingegeben. Da alle Menschen eine schicksalhafte Gemeinschaft bilden, wirkt sich die Güte und Liebe Jesu auf alle aus. So hat Jesus für die Menschen eine neue Möglichkeit eröffnet, zu Gott zu finden. Wer an Christus glaubt und ihm nachfolgt, der tritt in den solidarischen Zusammenhang einer neuen Menschheit ein und erfährt sich als frei und erlöst (so die Deutung Walter Kaspers).

Tod aus Solidarität mit den Menschen
: Die Lehre vom stellvertretenden Leiden Gottes in Jesus Christus (vgl. auch „Stellvertretung“) für die Menschen meint, dass Gott aus Liebe zu den Menschen, seinen Geschöpfen, in JChr selbst Mensch wird, stellvertretend für die Menschen leidet und aus Solidarität mit den Menschen den Tod auf sich nimmt. Der Tod, so die theologische Auffassung, ist als Folge der Sünde in der Welt. Der Abkehr der Menschen von Gott (was Sünde ist) stellt Jesus eine radikal dienende Hingabe an Gott in seiner Person entgegen. Letzter Ausdruck dieses radikalen Gehorsams ist der freiwillige und unverschuldete (sowohl juristisch, als auch theologisch) Tod Jesu.
Zusammenfassend wird deutlich, dass alle Interpretationsannäherungen letztlich Versuche sind, das Unbegreifliche des Todes Jesu verständlich zu machen.

Tod als Mit-Leiden Gottes
: Vielleicht ist der gewaltsame Tod Jesu – ohne theologische Überhöhung – auch nur die Konsequenz aus dessen Leben, seiner Zivilcourage und seines vorbehaltlosen Einsatzes für die Menschen. Vielleicht ist Jesu Tod insofern Ausdruck der Solidarität mit den Menschen, als dass er das Menschsein in all seinen Dimensionen und dessen immanenten Leid mittrug, nicht nur „spielte“, sondern wirklich lebte. Vielleicht kann so Jesu Tod als tiefster Ausdruck des Mit-Leidens Gottes in Jesus Christus mit den Menschen verstanden werden.

 

Dez. 2011
Reichskonkordat Wikipedia
Reichksonkordat Text
Mit brennender Sorge

November 2011

Feuerbach auf der Seite der Feuerbach Gesellschaft Nürnberg

s. Anfang.


Thema:
Die Kirche und ihre Aufgabe in der Welt
- Gerechtigkeit als Herausforderung fürr das Handeln der Kirche in der Gegenwart
Folgenden Text lesen bis Montag, 19.9.2011
Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit

Mai 2011
Zentrale Botschaft des Jesus von Nazareth
Gottesherrschaft, Reich Gottes
Text: Jesus und die Kirche (Fries, S. 347ff.)

Gleichnis vom barmherzigen Vater
Sohn - Vater
Mensch - Gott

 

Die Entwicklung von Gotteserkenntnis und Glauben im Alten und Neuen Testament

28.09.10
Gruppenarbeit
1. Stadium-Exklusiver Glaube
- Gott wird in seiner Liebe als Realität erfahren
- Negativ: Gottesliebe ist nur auf das Volk Israel beschränkt, ethnozentrisch

2. Stadium-Bundesglaube
- Abmachung mit Gott
- sie glauben "Gnade sei ein Geschen, das an Bedinungen geküpft ist
- Reaktion auf Gottes Liebe-Gebote halten
- Gottes Liebe ist bedingunslos-wurde nicht verstanden
- Gehorsam gegenber Geboten/Regeln-Gott liebt uns
- Israeltiten werden von Gott gerettet und geliebt
- Gott will mehr als Bundesglaube - Israeliten dazu nicht fähig
- Pharisäer glauben, wenn sie alle 613 Gebote erfüllen, werden sie vollkommen

3. Stadium-Prophetischer Glaube
- Gott ist auch in schlechten Zeiten da, liebt die Menschen bedinungslos
- Gott liebt alle Menschen, gerechte und ungerechte
- Gebote müssen nicht beachtet werden

4. Stadium - Inkarnatorische Glaube (NT)
- Gott wird Mensch in Jesus Christus
- Gottes Liebe wird in den zwischenmenschlichen Beziehungen verwirklicht
- Wir sind "Kanäle" Gottes und müssen vorbehaltlos ja sagen zu Gott
- Erlösung soll sich in jeden ereignen
- Maria war der erste Mensch, der dies verstanden hat - sie hat Jesus geboren



26.10.

- brennender Dornbusch - die Zeit wird ausgeknipst
- Ex 3,14
- Ex 20 - 10 Gebote     Infos
- Gen 12, 1-9 1. Stadium

Ex 6, 28; Ex 19, 3-6; 2 Sam 5, 1-3;
- Jer 7, 29 - 8,3; 2. Stadium
- Jes 40, 1-5 3. Stadium
-Jes 60, 1-5 3. Stadium
- Joh 1,1-14 1. Stadium

Film
Das Judentum - Hans Küng

Text
Der Inhalt des Buches Exodus

Tetragramm: JHWH (Jahwe, Jehova)

Das Buch Hiob
Prolog
Einleitung Jerusalmemer Bibel

Gott erscheint im Buch Hiob als: Tyrann, Despot

13.1.2011
Dorothe Sölle
Hiob ist stärker als Gott.


Feb. 2011
Vaticanum II
Nostra aetate


- Trienter Konzil - Gegenreformation


Themen Stufe 12
31.08.2010

Was bedeutet Glaube für mich?
- Hoffnung, Vertrauen, ,Gemeinschaft, Macht, über sich nachdenken, individuell, persönlich, festhalen in schlechten Zeiten,, Trost, Stärke, Stütze, Zuflucht, Hoffnung, unbeweißbar, Philosophie für das Volk, Grund geben um gut zu sein, Angst vor der Hölle, unerklärliches wird versucht zu erklären, festhalten ohne Beweis, hält Menschen zusammen, unantastbar subjektiv, bei jedem anderes, Stille, Einkehr, Besinnung, Orientierung, negativ: Extremismus, Glaubenskriege,  Schutz bei Gott,  Zeit für sich, Vergeben, persönlich, Hoffnung für Leben, Kraft, Freundschaft, Rückzug in Notsituationen, etwas überirdisches, Kirchenbesuche sind zwingend notwendig, Verbindung zu Gott, Familie und Freunde, individuell, jeder sollte selbst entscheiden, Kirche Gemeinde die zueiander hält, Besinnung Ruhe.


07.09.2010

Was bedeutet mir Gott?
- Erschaffer der Erde, unatastbar, überidische Kraft, Gründer des Seins, Hilfe, unbegreiflich, nicht zu beweisende Macht, unfassbar, kann erfahren werden, keine Definition, Gut-Böse, Gott ist Liebe, Kraft und Hoffnung, Zweifel, Hintergrund, wacht über uns, Frieden, Glück, Macht, Gebete, immer erreichbar, Zuflucht, übernatürlich, Zufall und Schicksal steht in Verbindung mit Gott, zu Gott sprechen, schwer vorstellbar, Zuersicht Hoffnung, Freund, der immer da ist, Zuflucht in Not, Rückhalt, Traszendenz, Gott ist eine Erfindung der Menschen, wenn es Gott gibt, ist er nicht so wie in der Bibel, Quelle des Glaubens, Macht, Beschützer, individuell, zweifelhafte Existenz.

Steht das Gottesbild fest?
- s. Glaubensbekenntnis.

09.09.2010
Mister TAO
- irgendetwas finden, muss nicht Gott sein

16.09.2010

Predigt Hemmerle, "Der neue Mensch"
 Audio
-              Wir sind neue Menschen – Taufe
-              Spüren wir das?
-              Können wir neue Menschen sein?
-              Wollen wir uns erneuern?
-              Neuer Anfang
-              Was ist der Mensch?
-              Wachet, seid wachsam!
-              Ausgespannt auf die Zukunft, Zukunft selber gestalten
-              Stein (von innen keine Zukunft) – Pflanze/Tier – Mensch fragt: Ist das alles?
-              Mehr Sein, wenn er nicht fragt, bricht er in sich zusammen
-              Zukunft wohnt in uns
-              Sinnfrage kann nicht erstickt werden
-               Der Mensch kann "ich" sagen.
-              Was ist größer als ich? Wir sind Person
-              Er – ich – wir (Wesen eines Dialogs)
-              Er – Ich – Du (Wir), wir sind verantwortlich für das Wir - schwierig
-              Es ist etwas geschehen: Der, der alles Leben in Händen hält (Gott) ist gekommen um
in mir zu wohnen!
-              Gott lebt in mir! Das ist nicht bei uns angekommen. Gott ist nicht außen, sondern in uns.
-              Gespräch mit Gott.
-              Gott in unser Leben einströmen lassen.
-              Wie? Sagen wir neu: Gott liebt mich jeden Augenblick!
-              Alle Sorgen, Sünden, Lasten, Fragen Gott geben.
-              Neu ich sagen. Mich annehmen, wie ich bin
-              Neu du sagen.
-              Neu wir sagen, auch zu dieser Kirche.
-              Baden wir in seiner Liebe.

-              Liebe und tu, was du willst! (Augustinus)